Der hat verdammt Recht, der Mann. Allerdings muss man zu Marx‘ Verteidigung denke ich hinzufügen, dass er ja auch nach der Feuerbach-These nicht aufgehört hat, die Welt zu interpretieren (und deswegen meiner Meinung nach inkonsequent geblieben ist bzw. indirekt zugab, dass diese Feuerbachthese „nicht fundiert“ war).
Man könnte natürlich auch sagen, dass Marx‘ Weltinterpretation garnicht den Zweck der Interpretation gehabt, sondern unmittelbar den der Veränderung gehabt hätte. Das würde auf die Interpretation selbst, wenn man als Vorraussetzung von Objektivität annimmt, dass eine Interpretation der Welt erstmal keine ihr äußerlichen Zwecke verfolgen darf, weil dies auf eine subjektive Voreingenommenheit schließen lassen könnte, allerdings ein ziemlich schales Licht werfen.
hallo zacharias,
aus meinem diskussionsbeitrag ist ein längerer text geworden, den ich jetzt auf meinem blog gepostet habe. wenn du zeit und lust hast kannst du ja einen kritischen blick drauf werfen.
Okay, ich werde ihn mir alsbald zu Gemüte führen.